Endlich! Eine Ausstellung, in der Werke des Solothurner Künstler-Ehepaars Amanda Tröndle-Engel und Oskar Tröndle zusammen gezeigt werden. Die beiden hätten sich sicher gefreut.
Das Tagebuch der jungen Amanda Amiet-Engel von Juli 1886 bis Januar 1887 ist fertig transkribiert. Es ist erstaunlich, wie viele Leute sie kannte – allein in Solothurn begegnete sie in diesen Monaten 150 Personen, die sie im Tagebuch mit Namen nennt!
Foto: Ballkarte aus dem Nachlass, Beginn der 1880er Jahre
Wir gehen in Möhlin auf Spurensuche zur Herkunftsfamilie von Amanda Tröndles Ehemann Oskar und erfahren dabei mehr über die Verwandtschaftsverhältnisse der Enten im Dorfbach als über diejenigen der Familie Tröndle.
Die Zeichenlehrerin Amanda Amiet-Engel ist im Juli 1886 Examens-Expertin in Solothurn, unter anderem an der Mädchenschule des Kapuzinerinnenklosters Nominis Jesu. "Ein gutes Glas Waadtländer auf die Strapazen" darf nicht fehlen – natürlich nicht für die Prüflinge, sondern für die Examenskommission!