Über mich


Ich bin in Zürich geboren und im ausserrhodischen Dorf Trogen aufgewachsen – in einem Haus voller Bücher. Am liebsten nahm ich diejenigen aus Vaters Regal, für die ich "noch zu jung" war, und kletterte damit auf einen meiner Lieblingsbäume, um in Ruhe zu lesen.

 

So schloss ich frühe und dauerhafte Freundschaft mit Mascha Kaléko, Katherine Mansfield, Leo Perutz, Virginia Woolf und Friedrich Dürrenmatt. Selbstverständlich wollte ich Schriftstellerin werden und strapazierte die Geduld von Familie und Freundinnen mit meinen Geschichten in von Hand gebundenen Heften.

 

Das mit der Schreiberei lief nebenher mit, mein Leben lang. Doch zuerst einmal wanderte ich als junge Frau nach Chile aus, studierte an der Universidad de Concepción Botanik – Pflanzen sind neben Büchern meine andere grosse Liebe – forschte und unterrichtete, schrieb wissenschaftliche Artikel zu botanischen und vegetationsökologischen Themen, arbeitete in Kulturprojekten der indigenen Mapuche mit und vertiefte mich ins botanische Zeichnen.

 

Nach meiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete ich als Bibliothekarin mit alten Drucken, d.h. mit Büchern des 15.–18. Jahrhunderts (Juli 2009 bis Ende Januar 2023 in der Zentralbibliothek Solothurn). Und endlich begann ich, andere als wissenschaftliche Texte zu veröffentlichen – als Erstes mehrere Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien. 

 

Im Juli 2021 erschien im eFeF-Verlag Wettingen "Vorläufig: Prosatexte"; im Juli 2024 kam bei Caracol Verlag (Warth) mein erster Roman heraus, unter dem Titel "Makrele von Lachstyp".

 

Im April 2022 erschien im Zytglogge Verlag "Im Sommer sind die Schatten blau", eine romanhafte Biografie über die Solothurner Malerin Amanda Tröndle-Engel, im Oktober 2024 ebenfalls bei Zytglogge meine Romanbiografie "Solange es noch Tag ist – Walter Trösch: Verleger, Sozialist und Pazifist"; im April 2026 folgte bei Zytglogge mein Roman über die Solothurner Heilkundige Barbara von Roll (1502–1571) unter dem Titel "Der Trost der Pflanzen".

 

Mitglied bei: A*dS (Autorinnen und Autoren der Schweiz), PEN DeutschSchweiz (DSPZ), Künstler*innenkollektiv Trop Cher To Share.

 Portraitfoto: Carole Lauener, Biel/Bienne 2021